Heuschrecken, Libellen und Männchen-machende-Ziegen auf den Königsbrunner Heiden

von Michael Thoma

Zu meiner großen Überraschung setzte sich ein Schwalbenschwanz der zweiten Generation direkt vor mir auf den Weg auf der Hasenheide. Leider hate ich gerade das Weitwinkelobjektiv drauf - bis ich die Makrolinse aufgeschraubt hatte war er wieder weg. Na das begann ja gleich vielversprechend. Sogleich ging ich zum Ölbach: da mußten doch jetzt Heidelibellen, vielleicht auch eine späte Adonisjungfer sein. Ein paar Kleine Heidelibelle waren da.

Heidelibelle

Die Przewalskipferde waren wie so oft zuletzt, wenn ich ihnen einen Besuch abstattete, hinten im alten Vorgehege und schliefen gerade ein wenig in der gewohnten Fünfer-Formation. Kalmoek macht immer noch einen wilden Eindruck mit seinem zerkratzten Rücken, aber die Wunden heilen langsam. Die Bruchstellen an den Hufen werden bei allen fünfen deutlicher, es sollte also funktionieren mit der "Hufpflege" in den nächsten Wochen.

Przewalskipferde in Schlafformation

Auf der Zentralheide ging ich dann noch einmal auf Libellenjagd. Erst einmal wurde ich aber von einer rötlichen Heuschrecke abgelenkt, die einen der Wegpfosten hinaufgeklettert war. Sie ließ sich eine ganze Weile lang beobachten und fotografieren.



Heuschrecke

Eigentlich schon auf dem Heimweg, wurde ich auf den Wanderschäfer mit seiner Herde aufmerksam, der nun auf die nördliche Hasenheide gekommen war. ein Teil der Herde war bereits am Ölbach angekommen und die Ziegen machten Männchen um an die köstlichen Blätter der Bäume zu kommen. Das sah einfach zu witzig aus...

Schafe und Ziegen

Zur Newsübersicht