Spielfreude trotz trüber Nebelstimmung

von Michael Thoma

So richtig nach Spiel und Spaß sah es gar nicht aus, so trist lag die Nebelsuppe über dem Augsburger Stadtwald und der Hasenheide. Aber das sollte täuschen. Bereits wenige Minuten nachdem ich bei den Przewalskihengsten angekommen war, beendeten die fünf Racker ihre Schlafpause und spielten eine ganze Weile. Mit soviel Action hatte ich gar nicht gerechnet.

Natürlich kehrte irgendwann auch wieder Ruhe ein, sehr zu meiner Freude aber entschieden die Fünf sich dazu, die Ruhe ganz in meiner Nähe am Zaun zu geniessen. Unruhe kam erst wieder auf, als auf der anderen Seite des Geheges ein weißer Golf anhielt. Aufgeregt trabten die Pferde in diese Richtung. Ich kam ihnen außenherum nicht so schnell nach. Ich sah dann nur noch den Golf hastig abfahren und den Grund für das ganze Theater: Reichlich altes Brot, Semmeln, Brezen lagen im Gehege, was ich unter dem vorwurfsvollen Blick von Marlon wieder hinauswarf.

Beim Rotwild war die Lage ganz entspannt. Die Futterkrippe war noch gut gefüllt, der Hirsch lag einige Meter entfernt und so liess es sich seine Truppe schmecken.

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